Unsere Neuzugänge

Wir passen unser Getränkesortiment immer mal wieder geringfügig an. Bei den Bieren ist das mehrfach prämierte Degen-Bier hinzugekommen. Nun präsentieren wir unsere zwei neuen Weinsorten auf der Getränkekarte.

Neue Weinsorten

Rioja Campo Viejo Gran Reserva DOCa 2005

  • Herkunft: Spanien
  • Region: Rioja
  • Produzent: Bodegas Campo Viejo
  • Rebsorten: Tempranillo, Mazuelo, Graciano
  • Genussreife: 2013-2016
  • Trinktemperatur: 16-17
  • Alkoholgehalt: 13.5
  • Degustationsnotiz: Granatrot, intensives, entwickeltes Bukett von Karamell, Leder, Waldboden und reifen, schwarzen Beeren, im Auftakt süssliches Fruchtextrakt, mit dichtem Fruchtkern, schöne Aromakonzentration, geschliffenes, samtiges Tannin, sehr langer Abgang, ein klassischer, charaktervoller Rioja Gran Reserva.
  • Passt zu: Paella, kräftigen Fleischgerichten, Lamm, salzigem Käse
  • Besonderes: 2 Jahre im Barrique und mindestens 3 weitere Jahre in der Flasche gereift. Die Geschichte von Campo Viejo führt zurück bis in das Gründungsjahr der Region Rioja. Heute ist Campo Viejo die führende Weinmarke in Spanien und weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Die neue Bodega von Campo Viejo, Bodega Juan Alcorta, umfasst 70.000 Barriquefässer und zählt zu den besten und modernsten Weinkellereien der Welt.
  • Ausbauart: Barrique 225lt.
  • Verschluss: Naturkork

Quelle: coop@home

Saint-Léonard Domaines des Virets Fendant Valais AOC 2012

  • Herkunft: Schweiz
  • Region: Wallis
  • Rebsorten: Chasselas
  • Trinktemperatur: 10-12
  • Alkoholgehalt: 12.5
  • Degustationsnotiz: Helles Glodgelb, in der Nase Blütenaromen und Hefenuancen, am Gaumen würziger und frischer Auftakt, dann füllig und rund, ausgeprägte mineralische Noten, Noten von Zitrone und wieder attraktive Hefenote, finessenreich mit langem Finale.
  • Passt zu: Aperitif, Fisch, Schalentieren, Käse und Terrinen
  • Besonderes: Die 15 Hektaren Reben der Domaines de Virets liegen inmitten der terrassierten Hügel der Gemeinde Sain-Léonard. Dort, zwischen Sionund Sierre, verwöhnt die Sonne die zum Teil über 50 Jahre alten Chasselas- und Pinot-Noir-Reben der Domaines des Virets. Besitzer Pierre-Alain Mathier entstammt aus einer der traditionsreichsten Weinbauernfamilien aus dem Wallis.
  • Verschluss: Kunststoffverschluss

Quelle: coop@home

Samstag und Sonntag im Wallis

Ich war schon an unzähligen Openairs und weiss nicht, wie ich es geschafft habe, aber Büne hab ich noch nie live auf der Bühne gesehen. Dabei sind Patent Ochsner doch ständig an Festivals. Entweder waren also sie da oder ich, aber definitiv nie beide zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Also war die Vorfreude doch recht gross. Der bunt zusammengewürfelte Haufen, der ebenfalls westlich von Züri kommt, stand also Samstags pünktlich auf der Mainstage. Und jetzt dies! Ein „Best of“ der Songs, die wir schon seit Jahren, leicht (oder auch etwas mehr) angeheitert, an „Hundsverlocheten“ aufm Dorf zu vorgerückter Stunde mitgejohlt haben. Songs, die sogar trendigen, urbanen Städtern (Pleonasmus!) echte Heimatgefühle verleihen und das Herz hart in den Hals schlagen lassen. Veeeeeeeeeeeenus von Bümpliz und weitere „Ich kann sie nicht mehr hören“-Songs gaben sie also zum Besten. Doch ein paar Highlights gab’s dann trotzdem noch. Zum Beispiel mit „Ludmilla“ wurde ich dann doch wieder mit der patenten Band versöhnt:

Was wir noch so gesehen haben, im Schnelldurchlauf:

Bush, die alten Grunge-Haudegen mit „The Chemical Between Us“:

Cypress Hill mit Rapper B-Real, der plötzlich, sagen wir mal, eine „Zigarette“ rauchte. „Insane In The Brain“:

Und zum Schluss noch ein Video von Dick Brave. Musik die am Sonntagnachmittag ein wunderbares Openair ausklingen liess. „I Just Can’t Get Enough“!

Der Gampel-Freitag

Weiter geht’s. Der Freitag war hitzebedingt nicht gerade der Tag an dem wir ständig vor der Bühne standen. Es wäre sonst irgendwie in Richtung Niedertemperaturgaren gegangen. Stattdessen bevorzugten wir es, uns mit den Wasserpistolen von Lipton (Schleichwerbung!) gegenseitig nass zu machen. Plötzlich kam wieder in uns allen das Kind im Manne bzw. der Frau zum Vorschein.

Später, als die Sonne unterging, wagten wir uns dann trotzdem endlich vor die Bühne und wurden mit der Show von Deichkind reichlich belohnt. Das Set war – tschuldigung fürs Wortspiel – „Leider geil„!

Als Headliner spielten Placebo. Irgendwie haben die schon bessere Vorstellungen abgegeben. Lag es daran, dass der Sänger Brian Molko noch einen Tag zuvor das Konzert wegen Krankheit absagen musste oder weil irgendjemand am Mischpult den Master-Regler gaaaanz weit unten festgetackert hat oder einfach an der Kombination aus beidem? Keine Ahnung, For What It’s Worth! Das nächste mal einfach wieder mit mehr Bums bitte 😉

Gampel, die Fortsetzung

Heute machen wir musikalisch den Donnerstag voll.

Angefangen mit der Artrock/Indie-Rock-Band The Joy Formidable aus Wales mit dem etwas älteren Song aus dem Jahr 2009 „Whirring„:

Weiter geht’s mit den etwas schrägen Eagles of Death Metal, die musikalisch aber keineswegs ihrem Titel entsprechen, sondern soliden Stoner-Rock bieten und sichtlich Spass an ihrem Auftritt hatten. Der Song „Wanna Be In LA“ ist aus dem Jahr 2008:

Zum Schluss gibt es noch die volle Kanne Foo Fighters, Yeaaah! Der ehemalige Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl und seine Band gaben im Wallis 2 Stunden vollgas. Im Video „Learn To Fly“ – einer meiner Lieblingssongs der Band – ist ausserdem noch Schauspieler „Jack Black“ zu sehen, welcher selber mit seinem Projekt Tenacious D Musik macht. Here we go: